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18.09. 2009
FRAGEN AN DIE BUNDESTAGS-KANDIDATEN UND IHRE ANTWORTEN
Um
bei der vor uns liegenden sehr wichtigen Bundestagswahl Anhaltspunkte
zu geben, wie die Kandidaten zu für uns entscheidenden
Car-Sharing-Problemen eingestellt sind, haben wir an die fünf Kandidaten
der im Bundestag vertretenen Parteien vier Fragen
gestellt, die im Link zusammen mit den Antworten wiedergegeben werden.
FRAGEN AN DIE BUNDESTAGS-KANDIDATEN UND IHRE ANTWORTEN
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22.06. 2009
"60+"-Projekt beim Car-Sharing
Die
Mobilität älterer Bürger liegt dem "Car-Sharing-Verein Zweitälerland"
am Herzen. Speziell für sie wurde das Projekt "60+" entwickelt. Dass
diese Idee auf Interesse stößt, zeigte sich bei der gut besuchten
Informationsveranstaltung des Seniorenwerks Buchholz.
WALDKIRCH.
Auf Einladung der Leiterin
Lioba Albers stellte der Car-Sharing-Vereinsvorsitzende Klaus Tobaschus
das Angebot hier vor. Zwei Überlegungen führten laut Tobaschus zur
Entwicklung des Projektes: "Wir wollen mithelfen, dass ältere Leute
wieder Kontakt haben und unter die Menschen kommen." Da zudem die fünf
Pkw des Vereins derzeit nur um die drei Stunden pro Tag genutzt werden,
bleiben Kapazitäten für andere sinnvolle Verwendungen.
weiter.... |

Auf großes Interesse stieß Klaus Tobaschus (blaues Hemd) vom
Car-Sharing-Verein mit dem Projekt "60+", beim Seniorenwerk Buchholz. | Foto: Karin Heiß |
Quelle: Badische
Zeitung vom 22.06.09
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11.06. 2009
"60+"-Carsharing-Projekt für Senioren
Quelle: Wochenbericht
Mit dem Projekt "60+" startet Car-Sharing ein spezielles Angebot für Senioren, die selbst
nicht mehr autofahren möchten oder können.
Dazu befragte unser Mitarbeiter den Vorsitzenden von Car-Sharing ZweiTälerLand e.V.,
(CSZ), Klaus Tobaschus.
Frage: Wie kamen Sie auf diese Idee?
CSZ:In mehreren Diskussionen mit Waldkircher Bürgern haben wir festgestellt, dass die Senioren
unserer Stadt zwar den gut entwickelten Bringdienst von Händlern und verschiedenen
Organisationen schätzen gelernt haben, dass aber dadurch auch zunehmend der Kontakt zu den
Mitbürgern verloren geht, weil man sich zu sehr in seine vier Wände zurückzieht, zurückziehen
kann.
Zum Anderen können sich viele Senioren wegen ihrer kleinen Rente oder ihres Gesundheitszustands
Taxifahrten zum Einkaufen auf dem Markt, zum Arzt, zur Apotheke oder zu Veranstaltungen
nicht leisten.
Frage: Was machen Sie mit Ihrem Fahrdienst anders als die übrigen Organisationen, die
Personentransporte anbieten?
CSZ: Unsere Fahrer sind engagierte Freiwillige, die unentgeltlich diese neuen Mitglieder zu den
gewünschten Zielen fahren und sie auch wieder abholen. Dabei helfen sie ihnen beim Tragen der
Einkäufe und kümmern sich insgesamt um das Wohlbefinden dieser Mitglieder.
Frage: Man muß also Mitglied in Ihrem Verein sein?
CSZ: Ja, wir können nur Mitgliedern diesen Dienst anbieten. Durch eine einfache Beitrittserklärung
wird man bei einem Monatsbeitrag von vier Euro Mitglied. Im Gegensatz zu unseren
selbstfahrenden Mitgliedern entfällt bei diesen Senioren die Aufnahmegebühr von 40 € sowie die
übliche Kaution von 350 €.
Frage: Wieviele Fahrer haben Sie und wann kann man diesen Dienst in Anspruch nehmen?
CSZ: Zur Zeit warten außer mir drei weitere Freiwillige, darunter unser Ehrenmitglied, Ingrid
Stratz, auf ihren ersten Einsatz. Der Dienst wird zunächst von Montag bis Mittwoch inder Zeit von
8.00 bis 15 Uhr angeboten.
Frage: Warum diese zeitliche Einschränkung?
CSZ: Weil unser derzeitigen Car-Sharing-Fahrzeuge, das sind vier Pkw's in Waldkirch und Kollnau
sowie ein Pkw in Bleibach, nur in dieser Zeit einigermaßen verfügbar sind und die Bereitschaft der
Fahrer zeitlich begrenzt ist. Wir hoffen aber, wenn das Projekt bei der Zielgruppe ankommt, weitere
Mitglieder als ehrenamtliche Fahrer gewinnen zu können und werden erforderlichenfalls sogar über
den Kauf eines weiteren Fahrzeugs nachdenken.
Frage: Was kostet eine solche Fahrt bei Ihnen?
CSZ: Eine 90-minütige Einkaufsfahrt in Waldkirch bei circa 10 gefahrenen Kilometern wird am
Monatsende je nach Autotyp mit 4,00 bis 5,50 Euro abgerechnet. Ein solch geringer Betrag wird
nur dadurch möglich, dass wir nur die reinen Autokosten berechnen.
Frage: Wie wird der Fahrdienst mit dem Mitglied abgerechnet?
Zu Beginn des Folgemonats erhält das Mitglied eine Monatsrechnung, die ca. 10 Tage später vom
Konto abgebucht wird.
Frage: Was muß ich tun, um diesen Service zu erhalten?
CSZ: Durch einen möglichst frühzeitigen Anruf beim Fahrbereitschaftsdienst den ich z.Zt. noch
selbst steuere(Telefon: 07681-475540), kann das Mitglied den Termin abstimmen.
Frage: Was tun Sie, um das Projekt bekannt zu machen?
CSZ Wir haben das Projekt beim Neubürger-Empfang der Stadt Waldkirch erstmalig vorgestellt.
Der Flyer zu "60+" wird in unseren Senioren-Wohnheimen, im Bürgerbüro und in der
Stadtbibliothek von Waldkirch angeboten. In weiteren Veranstaltungen u.a. beim Ortsseniorenrat
Waldkirch und Seniorenwerk Buchholz wird das Projekt von mir in diesem Monat ausführlich
erläutert.
Wochenbericht: Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei diesem Vorhaben.

(FOTO-Verein) :Warten auf den ersten Kunden
(von links:Rolf Müller, Ingrid Stratz, Khaled Fallahian, Klaus Tobaschus)
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21.03. 2009
Nutzen, aber nicht besitzen...
WALDKIRCH (BZ). In Zeiten sinkender
Realeinkommen und dramatisch steigender Benzinpreise bietet die Idee
des Autoteilens (neudeutsch: Car-Sharing) die Möglichkeit, jederzeit
bei Bedarf über ein Auto verfügen zu können, ohne ein eigenes Fahrzeug
zu besitzen. Und das zu Kosten, die deutlich unter denen für das eigene
Kfz liegen. Von dieser Möglichkeit machen die Mitglieder des Vereins
"Car Sharing ZweiTaelerLand" im Elztal regen Gebrauch.
weiter unter : http://www.badische-zeitung.de/nutzen-aber-nicht-besitzen
Quelle:
http://www.badische-zeitung.de/
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17.08.2008
Wann sich das Teilen lohnt
Car-Sharing im Elztal erlebt zur Zeit einen kleinen Boom
– Auch Firmen beteiligt
Von Katja Rußhardt
| Ursula Hilpert und Dirk Agelek sind die jüngsten Neuzugänge
bei Car-Sharing Zweitälerland. Seit sechs Wochen teilen sie sich vier rote
Daihatsus und einen geräumigen Opel Astra mit anderen Nutzern. „Wir haben
von der ersten Stunde an gute Erfahrungen gemacht“, bilanziert die
Unternehmerin aus Waldkirch. Wegen der steigenden Kosten für Benzin und Diesel
sind allein in diesem Jahr bereits zehn Elztäler dem Verein beigetreten
– so viele wie nie zuvor.
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Bildquelle: Katja Rußhardt
Vier
Daihatsus und ein Opel Astra stehen abfahrbereit: Ursula Hilpert und
Dirk Agelek sind neu dabei, Klaus Tobaschus ist der Vereinsvorsitzende
von Car-Sharing Zweitälerland (von links).
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Einer der Stellplätze liege fast vor ihrer Haustür und sei
in kürzester Zeit zu Fuß erreichbar, berichtet Ursula Hilpert. „Wer sein
Auto abgibt, denkt, dass es nun unmöglich sei, mal schnell von A nach B zu
fahren. Das ist falsch, denn man bleibt auch mit geliehenem Auto mobil“,
erklärt sie und rät Unentschlossenen zum Ausprobieren. Allzu groß ist die
Neugier offenbar nicht: „Wir haben auch schon Schnuppermitgliedschaften
angeboten, doch es wurde kein Gebrauch davon gemacht“, sagt der
Vereinsvorsitzende Klaus Tobaschus. Offensichtlich sei es so, dass man sich
bereits vorher für Car-Sharing entscheide oder eben nicht.
„Ich war von der Grundidee begeistert, dass nicht
einer ein Auto hat, sondern sich acht Leute eines teilen. Und habe jetzt
erfahren, dass es auch tatsächlich klappt“, erklärt Dirk Agelek,
Unternehmensberater aus Waldkirch. Selbstbewusst fährt er mit dem feuerroten
Japaner – bedruckt mit dem Car Sharing-Logo – auch bei Kunden
vor. Fahrten zu Terminen im Basler Umland kombiniert er mit einer Zugfahrt und
steigt am Bahnhof in ein Auto der Schweizer Car-Sharing-Organisation
„Mobility“ um. „Das Car-Sharing-Netz ist dort noch erheblich
dichter“, lobt Agelek und wünscht sich auch in Deutschland ein
„grundsätzliches Umdenken“ und deutliche Zuwächse.
Die kann es nur geben, wenn die Beziehung zum fahrbaren
Untersatz auch tiefenpsychologisch hinterfragt wird. „Selbst Pensionäre
mit einer kleinen Rente halten trotz finanzieller Belastung an ihrem Auto fest,
weil es für sie Lebensqualität, Freiheit und Selbstständigkeit
bedeutet“, weiß Klaus Tobaschus und rät, die eigene Situation mit der
jährlich erscheinenden ADAC-Autokostentabelle zu überprüfen, die Angaben für
sämtliche Autotypen enthält und auf einer Leistung von 15000 Kilometer pro Jahr
basiert. „Fahre ich lediglich 8000 Kilometer, so ist Car-Sharing sicher
kostengünstiger“, rechnet Tobaschus und ergänzt: „Wir sind kein
Wirtschaftsunternehmen mit Gewinnmaximierung, sondern ein ökologisch
ausgerichteter Verein.“ Vielfahrern rate er, frühzeitig mitzuteilen,
wenn weite Fahrten geplant sind. Dann könne er ihnen beispielsweise für einen
Termin in Hamburg vor Ort ein Car-Sharing Auto reservieren lassen, was dann meistens
direkt am Bahnhof zur Weiterfahrt bereit steht.
Von 7 auf 86 Mitglieder „Die Hälfte unserer Mitglieder
hat den Zweitwagen abgeschafft, die andere Hälfte hat kein eigenes Auto mehr
oder nie gehabt“, berichtet Tobaschus. Seit der Gründung im Jahr 1992
mit sieben Mitgliedern und einem alten Opel-Kadett ist der Verein auf 86
Fahrberechtigte angewachsen, darunter die Waldkircher Firmen Faller und der
Bio-Partyservice Wöhrle. Gefahren wird mit fünf Autos, von denen vier mit einer
CO2-Emission von 118 Milligramm pro Kilometer sogar unter der zukünftigen
EU-Norm von 120 Milligramm liegen.
Drei in Waldkirch, eins in Kollnau, ein weiteres in Bleibach
– auch Windener und Elzacher würden gerne mit der Car-Sharing-Flotte
fahren. Für Klaus Tobaschus sind die Bedingungen hierfür jedoch nicht gegeben:
„Als Vereinsvorstand, der mit seinem Privatvermögen haftet, muss ich
leider sagen, dass ein Auto dort für unseren Verein erst Sinn macht, wenn sechs
bis sieben Mitglieder einen monatlichen Umsatz von 150 bis 200 Euro garantieren
können.“ Ansonsten zahlten die anderen Mitglieder drauf, um die
monatlichen Fixkosten dieses zusätzlichen Autos zu finanzieren.
Mehr Mitglieder ist gleich bessere Infrastruktur, heißt die
Gleichung. Das Car-Sharing-Netz in einigen europäischen Ländern wie der
Schweiz, Österreich, Holland, Dänemark, Nordspanien und Norditalien ist
jedenfalls schon so dicht, dass es sich sogar lohnt, per Sondertarif stressfrei
mit dem Zug zum Zielort zu fahren und dort in eines der Leihautos umzusteigen.
Quelle: Der Sonntag
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01.08.2008
Zulauf
zum Car-Sharing-Verein
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ELZTAL
(sti). Die steigenden Benzinpreise lassen offenbar mehr Menschen
darüber nachdenken, ob
sie in ihrer Familie ein Auto benötigen: Seit Januar sind zehn
neue Mitglieder in den Car-Sharing-Verein
Zweitälerland eingetreten und teilen sich nun insgesamt 84 Fahrtberechtigten die
Autos. Aufgrund der gestiegenen Nachfrage und der Eintritte lag die
Auslastung der vier Fahrzeuge
häufiger über 20 Prozent, was für den Verein
Anlass war ein fünftes Fahrzeug anzuschaffen (drei
stehen inWaldkirch, eins in Kollnau, eins in Bleibach), damit es nicht
allzu oft zu Überschneidungen
der Fahrtwünsche kommt. Die fünf Fahrzeuge
produzieren zusammen etwa 640mg
CO2. Neue Nutzer sind unter anderem zwei Jungunternehmer und zwei
Bankangestellte.
Quelle: Badische
Zeitung vom
01.08.08
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Bildquelle:
S.Timm
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www.badische-zeitung.de
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